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Fachvortrag 3
Titel: Ganzheitliche Projektmessung für eine ingenieurmäßige Software-Entwicklung 

Abstract: Das Management großer Software-Projekte gehört heute zu den Schlüssel- faktoren für erfolgreiche IT-Projekte. Es umfaßt sowohl die präzise Vorgabe der Ziel- erreichung und aller möglichen Zwischenergebnisse als auch die fortwährende Ist- Erfassung. Um letzteres möglichst objektiv und unabhängig durchführen zu können sind Maße ein wertvolles Hilfsmittel. Sie legen die Grundlage für die Vision einer ingenieur- mäßigen Software-Entwicklung. Auf dem Weg dorthin sind allerdings einige Hürden zu nehmen: 

  • Wie kann sichergestellt werden, daß ein verwendeter Maßkatalog möglichst engmaschig alle relevanten Parameter für ein Projekt erfaßt? Das typische Gegenbeispiel sind punktuelle Maße, die eng kontrolliert werden, während andere Stellen völlig unkontrolliert wuchern und damit den Projekterfolg unbemerkt gefährden.
  • Wie kann die Vielzahl verwendeter Maße in einem Maßkatalog für eine Gesamtdarstellung verwendet werden, der eine geeignete Aggregation zugrundeliegt? Die Aggregation und die Einzelmaße sollten hierbei nach- und rückverfolgbar zusammenhängen. Das typische Gegenbeispiel sind in Dashboards hinterlegte "Ampeln", deren Farbe keine direkten Rückschlüsse auf direkte Einzelmaße erlaubt.
  • Wie können für bestimmte Artefakte und damit verbundene Anforderungen Maße identifiziert werden, die einfach aber dennoch aussagekräftig Indikationen für den Ist- Stand darstellen? Das typische Gegenbeispiel sind Maße, die entweder meßtheoretisch fraglich oder aber für den jeweiligen Projektkontext völlig irrelevant sind. 
In diesem Vortrag wird ein Framework für die ganzheitliche Projektmessung vorgestellt. Dieses ermöglicht die systematische Abdeckung aller projektrelevanten Parameter, erlaubt eine systematische Aggregation und Dekomposition der Meßdaten und unterstützt zugleich das pragmatische Identifizieren von meßbasierten Indikatoren. Es werden typische Beispiele aufgezeigt und Erfahrungen aus realen Projekten beschrieben. 

Autor: Dr. Frank Simon ist seit über 9 Jahren bei der SQS Software Quality Systems AG beschäftigt. Er hat eine Vielzahl von Großprojekten aus der Sicht des Qualitätsmanagers begleitet. Insbesondere für den Bereich der technischen Qualität hat er Kennzahlensysteme etabliert und Benchmark-Werte gesammelt und veröffentlicht. Heute leitet er innerhalb der SQS-Gruppe die Research & Innovation Einheit, in der es darum geht, neue Trends und Herausforderungen zu erkennen und mit Dienstleistungen im Bereich des Qualitätsmanagements zu untermauern.



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aktualisiert am: 10. Mai 2009