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Software-Metriken in der Praxis
Einführung und Anwendung von Software-Metriken in der industriellen Praxis

Autoren: Christof Ebert, Reiner Dumke
ISBN 3-54060-372-7

Kurzbeschreibung
Metriken als Frühindikatoren für Kosten-, Termin- und Qualitätstreue haben sich zu wichtigen Instrumenten des Software-Projektmanagements entwickelt.

Dieses Buch vermittelt Theorie und Praxis der Software-Metriken anhand von praktisch durchgeführten Projekten. Die behandelten Themen reichen von meßtheoretischen Grundlagen über Metrik-Werkzeuge bis hin zu Benchmarking und Projektmanagement. Die Anwendung für konkrete Fragestellungen der Software-Entwicklung, wie Aufwandschätzung, Kritikalitätsprognose oder Zuverlässigkeitsmodellierung wird ausführlich behandelt.

In Beiträgen aus verschiedenen Bereichen der Software-Messung stellen Autoren aus Telekommunikation, Informations- und Automatisierungstechnik ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen, Entwicklungs-Umgebungen und Entwurfsparadigmen dar.



Vorwort


Not everything that counts can be counted
and not everything that is counted counts.
Albert Einstein

Software-Metriken sind ohne Zweifel en vogue. Dreißig Jahre nach den ersten Gehversuchen wird überall gemessen und verglichen. Fehlerzahlen und Fehlerraten bestimmen über Produktfreigaben, Kunden erfragen die neuesten Prozeßmetriken, um sich ein Bild über die Prozeßqualität in der Produktentstehung machen zu können, und Manager vergleichen Produktivitätszahlen und den Return on Investment von neuen Methoden oder Werkzeugen.

In der Software-Technik bildet sich bereits eine darauf abgestimmte Disziplin heraus, die experimentelle Software-Technik. Ziel ist es natürlich nicht, einfach zu messen, was meßbar scheint, sondern ganz im Sinne von A. Einstein im Sinne von dem, was wirklich zählt. Daher zielt die Disziplin auch zum ersten Mal in der Geschichte der Software-Technik hin zu reproduzierbaren Experimenten, definierten Umgebungen und will damit Vorgehensweisen und Resultate schaffen, die sich draußen umsetzen und anwenden lassen.

Der Einsatz von Metriken wird in der Praxis allgemein als nötige Voraussetzung zur Beherrschung der Prozesse bei der Erstellung, Handhabung und Pflege der zunehmend komplexeren Software anerkannt. Prinzipiell sind Software-Metriken unumstritten.

Aber wie sollte man oder wie kann man damit beginnen? Welches sind die wichtigsten Metriken? Welcher Ansatz einer Software-Messung führt möglichst gleich zu sichtbaren Ergebnissen, die auch das Management sofort überzeugen? Wie kann man die vorhandenen Ergebnisse und Erfahrungen nutzen, um nicht in einem gemessenen Zahlenfriedhof die Orientierung zu verlieren? Welche Methoden und Werkzeuge werden bereits mit Erfolg in der Praxis eingesetzt?

All diese Fragen führen häufig zu einer sehr skeptischen und auch voreingenommenen Haltung zu Software-Metriken. Erfahrungen aus den verschiedensten Zweigen der industriellen Software-Entwicklung zeigen drastisch, daß ungefähr zwei von drei Metrikprogrammen in der Praxis nach ein oder zwei Jahren scheitern.

Das vorliegende Buch aus der Praxis und für die Praxis versucht, auf diese Fragen Antworten zu geben. In keinem Fall gibt es nur eine Antwort, so wie es nicht das Standardwerkzeug mit den Standardmetriken für den Standardprozeß geben kann. Software-Prozesse unterscheiden sich, und entsprechend verhalten sich die relevanten Software-Metriken.

Das Buch versucht, dem Metrikanwender erste Orientierungen zu geben, ihn aber auch einzuladen, sich aktiv in den Kreis der Metrikanwender einzureiben und durch eigene Erfahrungen ein klares Verständnis für Software-Prozesse und deren erfolgreiches Management zu bekommen.

Derartige Antworten können nur von erfahrenen Praktikern kommen. Die Herausgeber bedanken sich daher noch einmal bei den Autoren, die ohne Ausnahme gerne bereit waren, ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Software-Metriken in der vorliegenden Form einzubringen.

Ein weiterer Dank gilt dem Springer-Verlag für die verständnisvolle Zusammenarbeit.

Berlin, im März 1996 - Reiner Dumke, Christof Ebert


Autorenportrait
Dr.-Ing. Reiner Dumke ist Professor für Softwaretechnik mit den Schwerpunkten Softwaremetriken, CASE-Tools, multimediale, verteilte Softwareentwicklung.

(Quelle: Amazon.de)




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aktualisiert am: 20. Jul 2006