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GI-Gachgruppe 2.1.10 - Software-Messung und -Bewertung

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G

Goal Question Metric (GQM)
Zur Bewertung des Software-Entwicklungsprozesses anhand der fünf Stufen des CMMI ist die GQM-Methode (Goal Question Metric) sehr verbreitet, weil sie Wert darauf legt, für Anfänger einfach zu sein und früh mit Messungen zu beginnen. Sie eignet sich sehr für die maßgeschneiderte Erstellung eines Messprogramms und wurde von Victor Basili und Dieter Rombach entwickelt, um Messungen effektiv und effizient durchzuführen.

Die GQM definiert zuerst ein bestimmtes (Mess-)Ziel (Goal) und verfeinert es anschließend in Fragen (Question) nach Qualitätseigenschaften, deren Vorhandensein für die Zielerreichung erforderlich ist.

Im dritten Schritt werden dazu Metriken (Metric) definiert, die Informationen zum Beantworten der Fragen und zum Erfüllungsgrad der Zielerreichung zur Verfügung stellen.

GQM wird also top down entwickelt, aber bottom up interpretiert, um zu prüfen, ob das Ziel erreicht ist. Die Fragen sollen die Hauptkomponenten des Ziels abdecken.

In der Praxis wird die GQM häufig zusammen mit dem CMMI eingesetzt: Zunächst wird CMMI genutzt, um den Reifegrad der Prozesse im Unternehmen bzw. Unternehmensbereichen zu ermitteln. Nach Auswahl der zu verbessernden Prozesse wird die GQM-Methode schließlich dazu benutzt, die Metriken zu definieren, mit denen der Ist-Zustand und die Sollzustände gemessen werden können.

Die GQM wird in vier Phasen durchgeführt:

  1. Planung: Auswahl eines Projekts und Entwicklung eines Vorgehensplans

  2. Definition: Definition und Dokumentation von Zielen, Fragen, Metriken (GQM), erfolgt häufig in Form von Assessments.

  3. Datensammlung

  4. Interpretation Mit GQM werden die Qualität von Produkten, Prozessen oder Mitarbeitern der Systementwicklung bewertet.

Inzwischen gibt es mehrere zum Teil toolunterstützte Methoden zum Einsatz der GQM, z.B. BOOTSTRAP, FAME, PROFES, Spearmint, SPICE etc.

GI FG 2.1.10 Software-Messung und -Bewertung

Die GI-Fachgruppe 2.1.10 Software-Messung und -Bewertung in Magdeburg besteht seit 1992 und wird von Prof. Dumke geleitet.

Inhaltlich befasst sie sich sowohl mit den theoretischen Grundlagen im Bereich Softwaremessung und -Bewertung als auch mit der praktischen Umsetzung und den dabei auftretenden Integrationsproblemen im Software-Entwicklungsprozess, wie beispielsweise Zertifizierungen, Metrikdatenbanken oder Experience Factories.

Sie veranstaltet regelmäßig den International Workshop on Software Measurement (IWSM), der im Wechsel in Deutschland (zusammen mit der MetriKon Tagung der DASMA und Kanada (in Zusammenarbeit mit der Universität Quebec, Prof. Abran) statt findet (Proceedings 2001: www.lrgl.uqam.ca).

Die Fachgruppe betreut auch das Softwaremesslabor (SMLab), das den Prototyp einer Messdatenbank im Internet anbietet. Darüber hinaus publiziert sie zweimal im Jahr die Metrics News mit Informationen zu den Themen Softwaremessung und -Metriken. Die Homepage der Fachgruppe (ivs.cs.uni-magdeburg.de/sw-eng/us/) bietet zahlreiche Informationsmöglichkeiten.

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aktualisiert am: 30. Jul 2004