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Trend/Aufwand zur Aufwandschätzung für KMU's

 
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peitscher



Anmeldedatum: 08.04.2004
Beiträge: 17
Wohnort: Bönen (NRW)

BeitragVerfasst am: 09 Jul , 2004 12:25    Titel: Trend/Aufwand zur Aufwandschätzung für KMU's Antworten mit Zitat

Wie sieht der Trend/Aufwand zur Aufwandschätzung für kleine und mittelständische Unternehmen in Zukunft aus? Es wäre doch von entscheidendem Wettbewerbsvorteil in Konsolidierungszeiten wie diesen, auch hier in den IT-Anwendungsentwicklungsabteilungen professionell und transparent mit Hilfe von Aufwandschätzverfahren zu arbeiten?
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dasma
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Anmeldedatum: 01.01.1970
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 09 Jul , 2004 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, KMU kümmern sich neuerdings vermehrt um das Thema Aufwandschätzung. Vorreiter sind natürlich Unternehmensberatungen, die
ja Angebote an Kunden abgeben müssen. Dabei verwenden KMU häufig die Expertenschätzungen und haben sich Erfahrungen selbst zusammengestellt. Neuerdings werden aber auch verstärkt standardisierte Metriken von KMU eingesetzt bzw. in Betracht gezogen. Das wird dadurch begünstigt, dass der Einführungsaufwand für Aufwandschätzverfahren in KMU vergleichsweise sehr viel geringer ist als in großen Unternehmen. Ein weiterer Vorteil von KMU:
Akzeptanzprobleme können eher durch Anweisungen von oben ausgeräumt werden. Das Thema Aufwandschätzung ist in KMU eigentlich von größerer Bedeutung als in Großuntenehmen, da der Zusammenhang mit dem Geschäftsergebnis direkter ist als in Großunternehmen, wo ein größerere Verwaltungsapparat einbezogen ist.
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odarkow



Anmeldedatum: 12.07.2004
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Jul , 2004 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Der Eindruck vermittelt sich mir ebenfalls, dass sich KMU's stärker zum Thema Aufwandschätzungen Gedanken machen. IT-Abteilungen würden meines Erachtens nach dabei auch gut beraten sein, standardisierte Verfahren einzusetzen, um das Know-How weiter aufzubauen und stärker bzw. gezielter zu bündeln (Thema Competence Center).
Wird hier die Function Point Methode (Benutzersicht, Blickwinkel funktionaler Gehalt) neben den Expertenschätzungen favorisiert oder eher ein anderes Verfahren? Mühselig wird sicherlich internes Benchmarking sein, denn KMUs haben dann eher weniger gleichartige Entwicklungs- bzw. eher Migrationsprojekte für SSW?!?
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dasma
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Anmeldedatum: 01.01.1970
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 13 Jul , 2004 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

IT-Abteilungen sollten unbedingt [b]standardisierte Aufwandschätzungen[/b]
durchführen, zumal sie den Vorteil haben, eine homogenere Entwicklungsumgebung zu haben und Informationen über mehrere gelichartige Projekte / Anwendungssysteme zur Verfügung zu haben (wenn man sie denn dokumentiert/sammelt). Da ist der Hebeleffekt (bessere Aufwandschätzung / bessere Projektplanung / besseres Projektcontrolling / besserer Projekterfolg / Verbesserung des Schätz-Know-Hows) einfach größer. IFPUG FPs oder COSMIC Full FPs sind nur ein [b]Umfangsmaß der Softwarefunktionalität [/b]und damit nur eine Basis für Aufwandschätzungen. Der Umfang ist nur einer der Kern-Einflussfaktoren, die den Aufwand treiben (neben Projektziel,Komplexität, Qualität, Mitarbeiter, Entwicklungsumgebung, Programmiersprache, ... etc.). Meiner Kenntnis nach werden in der Praxis noch mehr Expertenschätzungen als standardisierte Verfahren eingesetzt. Die Function Point Methode hat sehr viel Zusatznutzen bezüglich der Qualität der SW-Entwicklung und -Dokumentation und erlaubt z.B. durch Regressionsanalysen ab ca. 15 - 20 Zählungen frühe Schätzungen mittels FP Prognosen (bereits vor dem Fachkonzept nutzbar)in homogenen Entwicklungsumgebungen zu entwickeln. Andere, meist LOC-basierte Verfahren können erst spät nach den FPs (diese in der Phase der Fachkonzeptfertigstellung) in der Realisierung eingesetzt werden.
[b]Internes Benchmarking [/b]sollte immer mit Vorsicht eingesetzt werden, da keine zwei Projekte identische Voraussetzungen haben. Das erfordert dann stets eine Datenbasis von mehreren Aufwandschätzung für verschiedene Projektkategorien (Host, PC, Web-C/S, DW, Programmiersprache, usw. - jeweils kleine/mittlere/große Projekte)
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